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Affiliate-Marketing

Das Affiliate-Marketing ist eine Art des Internetmarketings, das sich immer gröβerer Beliebtheit erfreut.  Die Marketingaufgaben werden hier von dem Anbieter (Verkäufer) auf zahlreiche unabhängige Vertriebspartner (Partner) delegiert, die in diesem Modell „nach Erfolg“ entlohnt werden. Das Affiliate-Marketing ist daher keine unmittelbare Marketingtechnik, sondern vielmehr ein Modell, unabhängige Vertriebsmitarbeiter anzustellen, die in der Gesamtzahl – durch Provisionszahlungen motiviert -, operative Marketing-Handlungen vornehmen, um potenzielle Kunden zur Internetplattform des Anbieters zu führen. Aus Sicht des Partners dagegen ist das Affiliate-Marketing eine Möglichkeit zur Deckung der Aufwendungen für die mühevolle Webseiteneinrichtung und eine perfekte Alternative zu AdSense und den Werbenetzwerken.

Vielleicht überlegen Sie gerade, ob Sie eine Werbung in Form eines Partnerprogramms bereits gesehen haben? Wie sieht sie wohl aus?

Da das Affiliate-Marketing im Delegieren der Marketinghandlungen durch „verstreute Arbeitsplätze” besteht, hat es keine eigenen Werbeformen. Die Partner lassen sich von ihrem Wissen und Augenmaβ leiten (selbstverständlich im Rahmen der Einschränkungen der Affiliate-Programmregelungen) und können beliebige Formen der Internetwerbung nutzen. Eine Affiliatewerbung kann somit ein Banner, Mailing oder die gesamte Internetseite sein. Jedoch unabhängig von der Spur, auf der der Partner die Kunden zum Anbieter lockt, an deren Ende steht immer der Link zum Internetauftritt des Anbieters.

Die Affiliateprogramme werden am liebsten für die Vermarktung von  Produkten mit hoher Marge verwendet wie z.B. E-Books, Juvelierartikel, Dienstleistungen im Bildungs- oder im Finanzbereich. Es ist das Ergebnis relativ hoher Vermarktungskosten bei den Partnerprogrammen. Diese aus Sicht der Anbieter eher schlechte Nachricht ist gleichzeitig eine gute Nachricht an die Affiliatepartner: die Vergütung ist gut und dies sind die Beispielsätze:

  • 20% vom Transaktionswert in einem Internetshop mit Audiobooks,
  • 6 € für das Ausfüllen eines Formulars, das zur Aufnahme eines Bardarlehens bei einer Bank notwendig ist,
  • 20 Cent für das Gewinnen eines einmaligen Users auf einer Bildungsplattform,
  • 3 € für das Hinterlassen der Telefonnummer auf der Website eines Mobilfunkanbieters,
  • 0,6% vom Wert des aufgenommenen Hypothekenkredits bei einer Bank (d.h. 1800 € von einem Kreditbetrag i.H.v. 300 Tsd. €),
  • 10% vom Wert einer Transaktion, die der empfohene Partner einleitete.

Man soll nicht vergessen, dass es nur allgemeine Sätze sind, die der Orientierung dienen, und die tatsächlichen Sätze je nach Anbieter variieren und in den meisten Fällen zwischen 30% und 200% der genannten Beträge liegen. Obwohl das klassischste Abrechnungsmodell in den Partnerprogrammen das  Pay Per Sale (Anteil am Verkaufswert) ist, funktionieren auch – wie man sieht – die Modelle Pay Per Lead (z.B. fürs Hinterlassen einer Telefonnummer, fürs Ausfüllen des ersten Kontaktformulars – wie in dem Beispiel mit dem Bardarlehen), Pay Per Click (für den einmaligen Nutzer) oder Pay Per Call (für den getätigten Anruf beim Anbieter).

 

 

 

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