My-werbung.de – Aufträge Plattform

Blog

Werbekampagnen – die häufigsten Fehler

Unabhängig davon, ob man selbstständig in einer kleinen Firma oder in Arbeitsteams, die aus mehreren Personen bestehen, arbeitet, macht man grundsätzlich ähnliche Fehler. Naja, in Körperschaften ist der Reichtum soziale Verhaltensweisen versus Marketing   vielleicht genauer dokumentiert und lustiger.

 

Mangel am Ziel oder am Leitgedanken der Kampagne. Es kommt vor, dass gewisse Werbungsaktivitäten deshalb unternommen werden, denn:

  • es gehört sich so (letztendlich, wenn sie nicht helfen, werden sie auch nicht schaden),
  • dieses Budget muss endlich für irgendwas ausgegeben werden (denn sonst werden wir es im nächsten Jahr nicht bekommen),
  • andere veranstalten solche Werbung, machen auch wir eine.

 

Infolge solcher Einstellung entstehen Marketing-Aktionen, die ohne jegliches Nachdenken durchgeführt werden und keine klare Idee enthalten.

Durchführung von Marketingmaßnahmen, die keinen Bezug auf die Vertriebsabteilung haben oder damit nicht konsultiert wurden. Marketing geht selten mit Vertriebsabteilungen einher. Jede Partei hat oft ihre eigene Vorstellung davon, was eine höhere Priorität haben soll, wie die Kommunikation geführt werden soll, welche Kanäle der Kundengewinnung am wirksamsten sind, usw. Ich vertrete nicht den Standpunkt, dass die Mitarbeiter der Vertriebsabteilung über Werbemaßnahmen entscheiden sollten. Aber ich hatte auch mit einer anderen extremen Situation zu tun, wo praktisch keine Marketingpläne mit dem Vertrieb konsultiert wurden.fehler Die Marketingabteilungen leben manchmal in ihrer eigenen Welt – sie kennen den Markt nicht, verfügen über keine Marktangaben, führen keine Marktforschungen durch sondern stützen ihre Entscheidungen auf Intuition oder breit angelegten „Expert-Kenntnissen“. Alle Ideen werden erfolgreicher umgesetzt, wenn sie von jemandem mit kritischen (manchmal ironischen) Augen betrachtet werden – wenn sie diese Probe nicht bestehen, hat es keinen Sinn, sie umzusetzen.  

Hunderte von Ideen für Image-Aktivitäten, aus denen sich keine messbaren Effekte ergeben. Marketing konzentriert sich allzu oft auf den „Image”-Aufbau und zu wenig auf Maßnahmen, die mit konkreten Verkaufsergebnissen resultieren sollten. Für mich ist das ein typisches Beispiel für die Flucht vor Verantwortung. Viele Marketing-Chefs sorgen dafür, keine Projekte zu übernehmen, über die sie in Zukunft vor jemandem Rechenschaft ablegen könnten. Solche Einstellung hat zur Folge, dass Kampagnen unternommen werden, deren einzige Ergebnisse verworrene und unbestimmte Ziele, solche wie Erkennbarkeitsstärkung, Aufbau eines guten PR für die Marke, Engagement-Aufbau, Schaffung eines positiven Images sind.

Wenige Kenntnisse über Markt, Produkte, Preise, Konkurrenz. Um das Produkt auf dem Markt kommunizieren zu können, würde es sich gehören, das genannte Produkt sowie den Markt kennen zu lernen (ich empfehle hier den Artikel darüber, was Insight ist). Und über solche Kenntnisse verfügt man nicht immer. Warum? Die Antwort ist teilweise im vorigen Absatz enthalten – viele Marketingmitarbeiter glauben, dass sie nur für das „Image“ und Koordination zuständig sind. Und wenn man zur Sache kommt, erweist es sich, dass solche Personen nicht imstande sind, etwas selbstständig zu schreiben oder vorzubereiten. Und ihre Rolle begrenzen sie auf die Vermittlung zwischen den Produkt-Abteilungen und Werbeagenturen, Grafikern, Druckereien. Es stört sie aber nicht, kritische Bemerkungen zu den von anderen Abteilungen vorbereiteten Vorschlägen zu äußern – man muss doch seinen Kompetenzmangel irgendwie verschleiern.

Discussion

Schreibe einen Kommentar

Filter speichern
×